Was ist der Unterschied vom Unternehmer zum Inhaber?

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Auszug aus „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ von Stefan Merath.

„Für den Unternehmer wird die Gegenwart nach seiner Vorstellung geformt. Für die Fachkraft wird die Zukunft nach der Gegenwart modelliert. (…)

Die unternehmerische Perspektive wendet einen breiteren, größeren Maßstab an. Sie betrachtet die Firma als ein Netzwerk nahtlos zusammengehöriger Komponenten, von denen jede zu einem größeren Ganzen beiträgt, das dem Zweck dient, ein bestimmtes, geplantes Resultat zu erreichen, eine systematische Art ein Unternehmen zu betreiben.

Jeder Schritt in der Entwicklung einer solchen Firma ist meßbar, wenn nicht quantitativ, dann zumindest qualitativ. Es gibt einen Standard für das Unternehmen, eine Form, eine Vorgangsweise, die sich auf die Dinge des Tagesgeschehens übertragen lässt. Die Firma arbeitet nach genau definierten Regeln und Prinzipien. Sie hat eine klar erkennbare, innere Ordnung.“ (aus „der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ von Stefan Merath)

 

Das wäre ein wünschenswerter Zustand, nicht wahr?
Während meiner Tätigkeit im Qualitätsmanagement musste ich feststellen, dass die meisten Unternehmensinhaber keine Unternehmer sind. Zumindest trifft diese Definition von Stefan Merath aus „der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ auf diese Inhaber nicht zu. Ich habe dort Unternehmen kennen gelernt, die mehr Chaos als Ordnung hatten. Sie hatten meist zu viele Aufgaben zu erledigen, sehr lange Arbeitstage, überlastete Mitarbeiter und häufig waren sie auch mit den Umsätzen unzufrieden.
Woher das rührt, ist klar. Die meisten Inhaber sind so sehr im Tagesgeschäft eingebunden, werden so sehr gebraucht, dass schlichtweg keine Zeit mehr ist. Sie sind regelrecht „zugemüllt“ mit Aufgaben, Anfragen und Problemen, die sie bearbeiten sollten. Dass dabei wenig Zeit besteht, um Ordnung und Struktur ins Unternehmen zu bringen ist verständlich.

Aus den Gesprächen mit solchen Inhabern habe ich zwei Dinge erkannt. Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Unternehmensinhabern.

  1. die, die nichts ändern wollen
  2. die, die etwas ändern wollen.

Die Inhaber, die nichts ändern wollen können sich entweder nicht vorstellen, dass man etwas ändern kann („wie soll das gehen?“, „das hat sich schleichend entwickelt“, „ich habe keine Zeit“, …) oder sie wissen gar nicht, dass es auch anders geht. Dass es anders einfacher geht.

Den Inhabern die etwas ändern wollen, fehlt nur noch die Antwort auf die Frage, was nun der erste Schritt ist, um etwas zu ändern.
Eines haben beide gemeinsam: Es ist der innere Wunsch eines jeden Inhabers, eine Ordnung, eine sinnvolle Vorgehensweise in seinem Unternehmen zu haben. Eine Struktur, die gutes produktives Arbeiten begünstigt, die sichert, dass die Firma erfolgreich ist.
Die meisten wissen oder fühlen, dass „es irgendwo hakt“, irgendwo „nicht ganz rund“ läuft. Doch da die Zeit fehlt, sich dieses „nicht rund laufen“ mal näher anzusehen und dann dafür eine Lösung zu finden, passiert nichts.

 

Aus meiner Sicht ist das sehr schade, denn genau diese Unternehmen könnten sehr erfolgreich sein bzw. noch erfolgreicher werden!
„Erfolg hat Methode(n)“ und diese sind zugänglich und können sofort umgesetzt werden.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung können hier entsprechende Unternehmensanalysen oder Unternehmenschecks sein, die von Externen durchgeführt werden. So kannst Du als Unternehmer Deinem Tagesgeschäft nachgehen und trotzdem etwas für den Aufbau einer inneren Ordnung in der Firma tun.

 

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